USA 2014

Zum wiederholten Mal sind die Hornbergmusikanten aus Ellenberg einer Einladung aus den USA gefolgt um dort in deutschen Clubs zu spielen. Von München aus flogen die „Hornbergs“ nach Newark in New Jersey und dann weiter mit Mietwagen nach Newington in Connecticut. Die Gasteltern warteten dort und es gab ein Wiedersehen mit den alten Freunden.

Die Gruppe stellt sich dem Fotografen
Die Gruppe stellt sich dem Fotografen

Die ersten Auftritte waren beim Hartford Sängerbund in Connecticut. Freitag, Samstag und Sonntag wurde beim dortigen Bierfest bei sehr warmer Witterung gespielt. Hervorzuheben ist der Samstag, an dem 9 Stunden im dortigen großen Bierzelt mit nur kleinen Pausen das Publikum unterhalten wurde. Die alten deutschen Lieder kamen gut an, aber auch die neuen Bierzelthits sind dort bekannt und luden zum Mitsingen ein. Die Stimmung bei den Auftritten in den USA kann man nicht mit Deutschland vergleichen, denn direkt enthusiastisch gehen in Amerika die Leute mit den Melodien mit. Das „Prosit der Gemütlichkeit“ wird direkt zelebriert und Tausende Bierfestbesucher singen mit. Ein Highlight war der Besuch des Gouverneurs von Connecticut, Dan Malloy mit Sicherheitsleuten und großem Gefolge. Er ließ es sich nicht nehmen auch bei einem Stück die Hornbergmusikanten zu dirigieren.

Der Gouverneur Dan Malloy dirigiert die Hornbergmusikanten.
Der Gouverneur Dan Malloy dirigiert die Hornbergmusikanten.

Nach den drei anstrengenden Tagen in Hartford ging die Reise weiter über den Hudson River mit der großen Tappan Zee Brücke in Richtung New York. Ausruhen konnte sich die Ellenberger Gruppe dann vier Tage lang in einem Motel in Kenilworth am Pool. Besonders die jungen Leute nutzten auch die Gelegenheit um von dort aus New York zu erkunden und auch zum „Shoppen“ zu gehen.

Am Freitag wurde beim „Deutschen Club“ in Clark New Jersey vor großem Publikum gespielt. Auch hier ist die Kapelle aus Ellenberg schon seit Jahren bekannt und beliebt. Sogar eine in den 50er Jahren ausgewanderte Ellenbergerin besuchte die Gruppe.

Früh am Samstag machte man sich dann wieder aus die Rückfahrt nach Connecticut nach New Milford. Dort veranstaltet der über 150 Jahre alte „Arion Gesangverein“ aus Danbury sein jährliches Oktoberfest. Zwei Tage wurde dort aufgespielt und auch die einheimische junge Sängerin Maria Meier nahm die Gelegenheit wahr um mit den „Hornbergs“ einige Lieder zu singen. Besonders die befreundete Schuhplattlergruppe mit vielen jungen Akteuren machte Stimmung und animierte das Publikum zum Mitmachen. Viele Freundschaften wurden erneuert oder neu gegründet.

Festzustellen war aber auch, dass die Gesangvereine in den USA auch Probleme mit den Überalterung haben. Neue deutsche Mitglieder sind gesucht, aber zur Zeit wandern nur wenige Deutsche aus.

Nach zehn ereignisreichen Tagen flog die Gruppe dann zurück und landete erschöpft, aber um viele Erfahrungen reicher wieder über München in Ellenberg.

Die Freude beim Spielen zeigt sich auf diesem Bild
Die Freude beim Spielen zeigt sich auf diesem Bild

 

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